|
September | Woche 36 Die unersättliche Shawne Fielding (Fortsetzung) |
| JANUAR | | | FEBRUAR | | | MÄRZ | | | APRIL | | | MAI | | | JUNI | | | JULI | | | AUGUST | | | SEPTEMBER | | | OKTOBER | | | NOVEMBER | | | DEZEMBER |
| ARCHIV | ||||||||||||||||||||||
September | Woche 36
von Hildegard Schwaninger
Nach Shawne Fieldings (Bild) Interview mit Radio 1 fliegen beim einstigen Glamour-Paar Borer-Fielding die Fetzen. Thomas Borer warf der Texas-Blondine vor, sie führe «eine üble Schmutzkampagne» und über Gericht versucht er sie zu zwingen, dass sie nichts Negatives mehr über ihn erzählt. Ansonsten droht eine Konventionalstrafe von 25‘000 Franken.
Die schöne Shawne hat, seit sie Roger Schawinski ihr Herz ausschüttete, viel Ärger. Der als Consultant tätige Thomas Borer teilte ihr mit, nach dem Radio 1 Doppelpunkt-Interview seien seine Aufträge zurückgegangen, deshalb zahle er ihr jetzt nur 22‘500 statt 45‘000 Franken im Monat.
Wie soll Shawne jetzt ihre Anwaltskosten bezahlen? Da jammert jemand auf sehr hohem Niveau…!
DIE KÖCHIN VON DER GOLDKÜSTE
Nina Früh (Bild), die mit ihrem Catering Bontempo die ganze Goldküste bekocht,
feiert jedes Jahr am 2. September ihren Geburtstag und gibt dann immer
ein grosses Fest. Früher in der Blümlisalp in Herrliberg, neuerdings im
Haus zum Kiel, dem 300 Jahre alten Weinkeller neben dem Kunsthaus, den
sie fallweise bewirtschaftet.
Nina Früh kocht dann selber, assistiert
von ihrem Freund Fritz, und sie macht auch selber die Musik. Mit
Freundin Annette Ringier, die Schwyzer Oergeli spielt (Nina spielt
Geige) bildet sie das Duo Ninanett.
Nina Früh hat zur Feier ihres 51.
wieder eine bunte Gesellschaft zusammengebracht. Es war wie immer: Nina
zieht die Fäden und alles andere passiert. Filmregisseur Fredi Murer
war da (feiert am 1.Oktober in Ninas Keller seinen 70. Geburtstag), der
Photo-Galerist Kaspar Fleischmann, der jetzt ein Big Player auf dem
Kunstmarkt ist, Edwynn Houk New York, zieht in der Galerie Stockeregg
ein. Houk, Spezialist für zeitgenössische Photographie, und Fleischmann
für Klassischer Moderne – ein Kraftakt der Sonderklasse!
Verlegergattin
Ellen Ringier schaute kurz vorbei, enteilte dann Richtung Sihlcity zur
Filmpremiere von Arthur Cohn. Die Lyrikerin Katharina Lanfranconi
(jüngster Gedichtband: «Mein Regenschirm war mir so nah») war mit ihrem
Mann, Rechtsanwalt Benno Hafner da.
Vom Fernsehen sah man Roy
Oppenheim, Stefan Gubser (Bild), Kurt Schaad. Aus der Unternehmerklasse Urs
Ledermann (Immobilien), Dolph Schmid (Mode), Beat Meyerstein (der
Autowaschmillionär war der Glückspilz am Zoofäscht: hat bei der Tombola
den 1. Preis gewonnen, eine Luxusreise nach Thailand, 40‘000 Franken
wert).
NACHWUCHS I
Der Philosoph und Schriftsteller Stefan Zweifel hat einen Sohn.
Thibault. Mutter ist Beatriz Sablonier, von Beruf Sommelieuse. Die
Weinexpertin arbeitete früher im Tessinerkeller. Pate ist der
Schauspieler Robert Hunger-Bühler, der bei der Tauffeier in einer Villa
in Kilchberg eine lustige Rede hielt.
Unter den Gästen: das
Künstler-Duo Peter Fischli, David Weiss (Bild). Stefan Zweifel ist der Autor,
der über die beiden die besten Texte geschrieben hat.
NACHWUCHS II
Nachwuchs auch für Diana Segantini. Die Urenkelin des Malers Giovanni
Segantini, die das Museum in Maloja leitet, erwartet ihr erstes Kind.
DIRIGENT MIT ZUKUNFT
In seiner zweiten Spielzeit als Intendant der Salzburger Festspiele,
2013, setzt Alexander Pereira «Die Meistersinger von Nürnberg» aufs
Programm. Eine Coproduktion mit der Pariser Oper, die dort von Philippe
Jordan (Bild), dem Zürcher, der auch Leiter der Opéra Bastille ist, dirigiert
wird.
In Salzburg aber wird Daniele Gatti dirigieren. Die Wege des
Intendanten sind unerforschlich. Gatti, zurzeit in Zürich Chefdirigent,
hatte in Salzburg keinen Erfolg. Seine «Elektra» wurde gnadenlos
verrissen. Der 1974 geborene Philippe Jordan, kürzlich in Zürich mit
«Meistersinger» umjubelt, gilt als Mann der Zukunft.